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Gemischte Sache - 1 Zweirad-Rallye Abschluss 2022

ADMV Meister 2022 min

ADMV Meister 

Zum letzten Lauf der Zweirad-Rallye-Saison 2022 ging es am 17.9. wieder in den östlichsten Teil der Republik. Der MC Görlitz richtete seine Jubiläumsveranstaltung aus. Zur 20. Görlitz-Rallye hatten sich 27 Fahrer in die Teilnehmerliste eingetragen. Nebenbei wurde auch die 32. ADMV-Zweiradrallye durchgeführt. Wer hier mitfahren wollte, der musste schon früh ab 7:00 Uhr die Ankunftszeitkontrolle absolvieren. Die Fahrtunterlagen gab es klassisch im Papierformat mit passender Landkarte im Maßstab 1:100.000. Für alle, die mit elektronischen Helfern fahren, und es werden immer mehr Teilnehmer, gab es die entsprechenden Dateien als PDF. Der Vorteil liegt klar auf der Hand. Das Papiergewurschtel  unterwegs auf der Strecke entfällt. Nach zwei Stunden Vorbereitungszeit ging der erste Fahrer an den Start. Es galt den ersten Abschnitt nach Karte zu fahren und dabei die feinen Nuancen der Kilometrierung zu beachten. 30 Kilometer war die Etappe kurz, dann stand schon die erste Zeitkontrolle auf dem Plan. Im Gewerbegebiet Schlauroth wurden zwei schnelle Wertungsprüfungen absolviert. Es waren jeweils Beschleunigungs- und Bremsprüfungen mit extra Zwischenstopps zu fahren. Danach waren wenigstens die Bremsen warm. Bei Außentemperaturen von 12°C konnte man das von den Fahrern noch nicht sagen.

Die zweite Etappe war eine reine Roadbook-Strecke, die nur nach Bordbuchzeichen zu absolvieren war. Trotzdem musste man die ganze Zeit aufmerksam sein, um nicht in der Reihenfolge durcheinander zukommen. Diese Runde hatte eine Streckenlänge von 80 Kilometern. Als Kontrollstellen mussten die verschiedensten Fragen beantwortet werden. Es mussten u.a. Solarplatten auf Garagendächern gezählt werden und auch Andreaskreuze waren nicht zu vernachlässigen. Auch eine Regelmässigkeitskontrolle bei Ludwigsdorf galt es zu beachten. Wer es nicht tat, der kassierte Strafpunkte für zu zeitiges Einfahren. Wieder im Schlaurother Gewerbegebiet angekommen wurden zwei weitere Wertungsprüfungen absolviert. Diesmal galt es die Kegel als Slalom zu fahren. Super organisiert waren die getrennten ZKs als Ankunfts- und Abfahrtskontrolle.

Der dritte Abschnitt musste wieder auf der Karte ausgearbeitet werden. Es ging über Plattenwege, nördlich von Reichenbach/OL gab es einige Schleifen zu drehen. Eine Tankpause war eingerichtet und die Landeskrone, das Wahrzeichen von Görlitz, konnte von mehreren Seiten betrachtet werden. 55 Kilometer später wurde die Zeitkontrolle in Schlauroth erneut angefahren. Die Wertungsprüfungen wurden etwas modifiziert und erneut ging es in den Kampf gegen die Sekunden.

Es galt in der vierten Runde wieder eine Bordbuchetappe zu fahren. Die war diesmal nur 28 Kilometer lang und umso mehr lag die Aufmerksamkeit auf die genaue Einhaltung der Strecke. Ein deutliches Abweichen von der Strecke führt unweigerlich zu Zeitstrafpunkten. In dem Abschnitt war man auch als Botaniker gefragt. Eine Durchfahrtkontrolle bestand darin, die Birken an einer Kreuzung zu zählen. Also muss man sich auch mit Bäumen auskennen. Eine unvorhergesehene Feuerwehrfeier führte zu einer kurzen Streckenänderung, die aber allen Fahrern an der letzten Zeitkontrolle bekannt gegeben wurde. Nun ging es ein letztes Mal ins bekannte Gewerbegebiet um wiederum bei den zwei Wertungsprüfungen die Stoppuhr niederzuringen. Jetzt waren in den Slaloms noch zusätzliche Bremsstopps eingebaut. Genau so, wie am Anfang der Veranstaltung.

Als Schlussetappe galt es, drei Kontrollstellen nach freier Streckenwahl anzufahren. Die Märkte in Reichenbach/OL, in Diesa und der Kulturpark in Kemnitz waren die Ziele. Die Reihenfolge war den Fahrern freigestellt, und so geschah es auch, dass sich das Fahrerfeld mehrere Male entgegenkam, ohne das jemand falsch gefahren ist. Das Ende der Rallye war dann im Hotel Firstenstein, wieder in Königshain, wo der ganze Tross auch früh gestartet war.

Gespann Heinrich Wack mit Udo Schmidt min

Gespann Heinrich Wack mit Udo Schmidt

Und warum jetzt diese Überschrift? 

Ganz einfach. Der Herbst hat langsam Einzug gehalten, und somit war auch das sommerliche Wetter vorbei. Es war an dem Tag eben typisches Herbstmischwetter. Sonnige Abschnitte wechselten sich mit kurzen Schauern ab, eine Stunde Nieselregen wurde dann durch kräftige Winde aufgelöst, und die Temperaturen gingen auch rauf und runter. Das ist aber der Lauf der Natur und vom Veranstalter eben glücklicherweise nicht zu beeinflussen.

Fazit: Eine gelungene Veranstaltung zum Saisonabschluss. Der MC Görlitz hat eine schöne Strecke auf die Beine gestellt. Die Helfer waren optimiert eingesetzt. Das Nennergebnis von 27 Teilnehmern hat den Verantwortlichen ein kleines Lächeln auf die Lippen gezaubert.

Wir kommen gerne wieder!

Tagessieger 20.Görlitz Rallye min

Tagessieger