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INTERVIEW MIT MATTHIAS WINKLER

Matthias Winkler und sein Sohn Gideon
Liebe Sportfreunde,
 
Endlich stellen wir euch wieder einen Sportler des Monats vor! Dieses Mal: Matthias Winkler!
Ihr könnt uns gerne jederzeit anschreiben, um selbst einmal Sportler des Monats zu werden. Um für einen Monat ausgewählt zu werden, spielt es keine Rolle, wo, wie und was ihr fahrt. Wichtig ist nur, dass ihr andere an eurer Leidenschaft teilhaben lassen wollt. Alle Sportler des Monats erhalten von uns ein kleines Präsent als Dankeschön! 
 
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Wir freuen uns auf eure Anfragen und wünschen euch nun viel Spaß beim Interview mit Matthias: 

Zuerst einmal, welchen Motorsport betreibst du genau, bzw. wie sieht dein Hobby aus?

Ich bin Admin der ADMV PITBIKEopenChallenge. Eine Rennserie im Breitensport und durch den Pocketbike-Sachsenevent e.V. organisiert. Dazu bin ich noch Minibike Spartenleiter im AMC Stormarn e.V.

Gib uns einen kleinen Einblick in die Welt deiner Leidenschaft, worum geht es dir bei diesem Sport?

Nach dem Motto, Motorsport für ALLE, aber nicht für JEDEN ist das PITBIKE fahren das ideale Hobby. Es hängt wenig vom Geldbeutel ab, viel mehr vom fahrerischen Können. Die PoC ermöglicht es sein Erlerntes auf der Rennstrecke umzusetzen. Es bringt viele nationale Fahrer zusammen. Erfahrene Piloten können Ihr Wissen an den Nachwuchs weitergeben. Und genau darin sehe ich unser Ziel…. Jugendförderung. 

Was begeistert Dich am Motorsport/Fahren am meisten?

Das Vereinen von Ehrgeiz auf der Rennstrecke und familiärem Zusammenhalt im Fahrerlager.

Wie bist du zu diesem Sport gekommen und mit welchem Fahrzeug hast du angefangen?

Ich selber habe auf dem Pocketbike angefangen zu fahren, damals noch auf Parkplätzen. Dann kam der Kontakt zum Pocketbike-Sachsenevent e.V.. Vor 6 Jahren kam dort die Idee auf, auch PITKIKE fahren mit anzubieten. Aus unserem Club AMC Stormarn heraus kannte ich einige Fahrer und so kam es zur ersten Probe Veranstaltung vor 6 Jahren. Ein Jahr später wurde die PoC zum ersten Mal ausgefahren. Ich bin dann vom aktiven Fahrer in die Organisation „gerutscht“.   

Welche Erinnerungen hast du an die ersten Erlebnisse im Bereich Motorsport und wie hat sich deine Begeisterung für diesen Sport seitdem entwickelt?

Motorsport hat mich schon immer begeistert. In den Zweiradsport, speziell Pocketbike und Pitbike, bin ich durch meinen Sohn Gideon immer tiefer eingedrungen. Erst aktiv mitgefahren, dann im Orga Bereich. Die Begeisterung ist nie weniger geworden. Stahlende Kinderaugen sind unbezahlbar.

Was macht für dich die Faszination und den besonderen Reiz generell am Motorsport und speziell an deinem Hobby aus und was waren bislang deine ganz persönlichen Highlights, die dir der Sport beschert hat?

Wie schon gesagt, ist der Zusammenhalt im Motosport unvergleichbar. Auch spartenübergreifende Gespräche zeigen, dass sich alle mit Benzin im Blut sofort verstehen und es keine Rivalitäten gibt, nur wenn das Visier zugeht, aber das muss auch so. Ich freue mich immer, wenn keiner „auf der Strecke bleibt“ und alle versuchen dem Kollegen zu helfen. Mein Highlight war es, als ein Kollege,  der einen schweren Unfall hatte und dachte nie wieder fahren zu können zu mir nach einen Training kam und sich so herzlich bedankt hat für wieder erlangte Lebensfreude. Mehr geht doch nicht.  

Worauf bist du besonders stolz?


Von einer Idee zu einer weiter wachsenden Rennserie. Das haben wir in kurzer Zeit geschafft. Wir brauchen uns nicht zu verstecken und haben eine tolle Stamm-Fahrerschaft, natürlich sind auch viele Rennmädels dabei. Das aufgebaute Orga-Team ist eine Wucht und arbeitet sehr gut zusammen. Auf das bisher Erreichte bin ich sehr stolz.  

Welche Tipps hast du für Menschen, die sich für Motorsport begeistern und auch gern mit dem Sport beginnen würden?


Einfach machen!! Reden tun viele. Der deutsche Motorsport gerade im Zweiradbereich, braucht Nachwuchs. Ab 6 Jahren ist der Einstieg problemlos möglich Viele Ortsvereine unterstützen dabei, einfach die Kollegen ansprechen. Keine Angst vor großen Kosten, der Einstieg und das Hineinschnupper ist meist ohne „Kreditaufnahme“ möglich. Nein im Ernst. Die Clubs helfen gerne weiter. Wichtig ist es nur, den Sport aber gleich von Anfang an ernst zu nehmen. Sicherheit geht immer vor. So sind für mich heute wilde Parkplatzfahrten im T-Shirt und ohne Helm, wie es leider zu oft im Internet zu sehen ist, ein absolut falsches Zeichen. Wer ernsthaft Motorsport betreibt kann sowas nur belächeln. Also einfach RUNTER VOM SOFA. Das wirkliche Leben ist analog und spielt sich nicht vor dem PC ab.  

Vielen lieben Dank für die Beantwortung der Fragen 😊