"Eisspeedway-Selbsthilfegruppe" wird aktiv

Eisspeedway2Das gab es im deutschen Eisspeedway noch nie. Wohl wissend um die Wichtigkeit von Lokalmatadoren bei Rennevents, stellte der Veranstalter des Berliner Eisspeedways, die Eisspeedwayunion Berlin, ein Projekt auf die Beine, mit dem einerseits der Nachwuchs gefördert, andererseits die eigene Veranstaltung auf eine qualitativ noch höhere Stufe gestellt werden soll.
 
„Team Eisspeedwayunion Berlin“ heißt das Zauberwort und ist nichts anderes, als ein eigenes Rennteam. Als Fahrer wurden der Bayer Max Niedermaier (28) und der aus dem Bahnsport bekannte Mecklenburger Tobias Busch (28) engagiert.
Das Projekt ist zunächst auf drei Jahre ausgelegt, soll aber darüber hinaus fortgeführt werden. Auch die Einbindung eines dritten Fahrers ist geplant, allerdings noch Zukunftsmusik.

Wie die beiden Macher hinter dem Berliner Eisspeedway und nun auch dem Team Eisspeedwayunion Berlin, Olaf Ehrke und Bernd Sagert, informierten, hat man mit der Finanzierung des visionären und zugleich lobenswerten Projektes über externe Sponsoren seine ersten Hausaufgaben erledigt. Das Team absolviert derzeit im russischen Slobodskoj ein 14-tägiges Trainingslager. Neben den beiden Fahrern sind der Teamverantwortliche Steffen Höppner und der Sebastian „Brille“ Dürr mit von der Partie.

Die Truppe wird vom Trainer Vladimir Lumpov (Russischer Meister und WM-Dritter 2003) unterstützt. Er soll den vierfachen Deutschen Vizemeister und WM-Vierzehnten der letzten Saison Max Niedermaier durch die Qualifikationsläufe bringen und den Rookie Tobias Busch mit dem Einmaleins des Eisspeedwayfahrens vertraut machen.

Das Berliner Eisspeedwayfest mit Deutscher Meisterschaft, bei der beide Fahrer ihr Können unter Beweis stellen werden, und Weltmeisterschaft, mit hoffentlich erneut Max Niedermaier im Starterfeld, geht vom 2. bis 5. März 2017 im Horst-Dohm-Eisstadion Berlin-Wilmersdorf als vierte Saisonstation über die Bühne.

Der Ticketvorverkauf läuft bereits auf Hochtouren, wobei der Veranstalter am ersten März-Wochenende 2017 das so genannte „Berlin-Ticket“ bereithält. Dieses beinhaltet Eintrittskarten für die Haupttribüne oder die ebenso beliebte „Kurve 1“ für alle vier Veranstaltungstage mit einem rund zehnprozentigen Rabatt auf den kumulierten Einzelpreis.

Weitere Informationen unter:

Im Foto: Sebastian "Brille" Dürr, Tobias Busch, Steffen Höppner, Max Niedermaier (v.l.)
Fotonachweis: Eisspeedwayunion Berlin