Grand Prix beim 43. Eisspeedway Berlin

Banner Eisspeedway Berlin 2016Am 6. Februar beginnt im russischen Krasnogorsk die Eisspeedway-Weltmeisterschaft 2016. Wenn man die Team-Weltmeisterschaften 2011 und 2015 ausklammert, ist Berlin nach sechsjähriger Pause endlich ebenfalls wieder Gastgeber eines Laufes zur Eisspeedway-Einzel-WM.
 
Am 5. und 6. März werden im Horst-Dohm-Eisstadion im Bezirk Wilmersdorf die Grand-Prix-Läufe fünf und sechs von insgesamt zehn über die Bühne gehen. Nach drei Qualifikationsrennen im finnischen Ylitornio sowie in Östersund und Strömsund in Schweden stehen die ans Startband rollenden Fahrer nun fest.

Angeführt wird das Feld vom Russen Dmitri Koltakov, der als Weltmeister 2015 allerdings gesetzt ist. Seine ärgsten Widersacher dürften wieder seine Landsleute Daniil Ivanov, Dmitri Khomitsevich und Igor Kononov sein, die 2015 die WM-Endränge zwei, drei und vier belegten. Des Weiteren hat sich Egor Mishkovets für die Grand-Prix-Rennen qualifiziert. Dieser kommt ebenfalls aus der Eisspeedway-Nation Nummer eins und ist deshalb dem Kreis der Favoriten durchaus zuzurechnen.

Die Streitmacht der Westeuropäer führen der Österreicher Franz Zorn und der Schwede Stefan Svensson an, die im Vorjahr hinter den übermächtigen Russen WM-Sechster bzw. -Siebenter wurden. Die deutschen Farben vertreten Publikumsliebling Günther Bauer und Stefan Pletschacher, doch per Veranstalter-Wild-Card wird ein weiterer Deutscher ins Feld rücken.

Bevor es beim 43. Eisspeedway Berlin am 5. und 6. März 2016 um die begehrten WM-Punkte geht, wird am Donnerstag, den 3. März, die DM (DMSB-Meisterschaft) ausgefahren, zu der, genau wie zum Training der GP-Stars am Freitag, den 4. März, die Stadiontore gegen ein noch geringeres Eintrittsgeld geöffnet sein werden.
 
Text: Thorsten Horn