Russland gewann erneut Eisspeedway-Team-WM

Eisspeedway TeamWMDas russische Team mit Daniil Ivanov, Dmitri Khomitsevich und Nikolai Krasnikov (Foto v.l.) gewann am 28. Februar/1. März in Berlin-Wilmersdorf die Eisspeedway-Team-Weltmeisterschaft. Die beiden ausschließlich aufgestellten Österreicher Franz Zorn und Harald Simon forderten die Rekordweltmeister (33 Titel UdSSR, GUS, Russland) und verpassten mit 54 zu 56 eingefahrenen Punkten die Sensation denkbar knapp.

Mit doch schon recht deutlichem Abstand (42 Punkte) wurde die Mannschaft Tschechiens Dritter. Bis auf eine Ausnahme rollten für sie die Brüder Antonin und Jan Klatovsky ans Startband, die schließlich auch allein für den steten Punktezuwachs sorgten.

Hinter den jungen, wilden Schweden (37) wurde das deutsche Team mit Hans Weber, Max Niedermaier und Günther Bauer nur Fünfte (29). Auf den Plätzen sechs und sieben landeten die Teams aus Finnland (19) sowie der Schweiz (15).

Mit insgesamt 7.500 Zuschauern (Donnerstag zur DM rund 1.000, am Freitag beim Training zur Team-WM etwa 500 sowie an den Renntagen Samstag 3.200 und Sonntag 2.800) war auch der 1. Vorsitzende der noch jungen Eisspeedwayunion, Frank Steinmetz, sehr zufrieden.

Er resümierte: „Wenngleich es bei solch einer Großveranstaltung immer ein paar Dinge gibt, wo es hakt, ist das Wochenende aus sportlicher, aber auch aus organisatorischer Sicht sehr gut verlaufen. Dazu geht mein Dank an alle, die mitgeholfen haben, das zu verwirklichen. Der Vertreter des Motorrad-Weltverbandes FIM war mit dem Comeback der Weltmeisterschaft in Berlin echt happy und hat die Organisation sehr gelobt. Er würde es begrüßen, wenn Berlin wieder ständiger Austragungsort der WM, ob Team- oder Einzel-WM, wird. Daran sind natürlich auch wir interessiert."

Text und Foto: Thorsten Horn
www.eisspeedwayunion-berlin.eu