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Zeittafel

Die Entwicklung des ADMV von der Sektion Rennsport bis zum 65. Gründungsjubiläum  2022

Die Gründung des Allgemeinen Deutschen Motorsport Verbandes am 2. Juni 1957 war nicht der Beginn des Motorsports in der DDR.
 
Bereits 1947/1948 gab es in Deutschland neben der Meisterung des Alltags, der Linderung der Auswirkungen des furchtbaren Krieges und dem Wiederaufbau Bestrebungen, Motorsport zu organisieren.
 
Die Zeittafel beginnt 1946 - einzig allein deshalb, um auch den zeitgeschichtlichen Anspruch der Entwicklung des Motorsports in beiden teilen Deutschlands zu erfüllen. Im Osten Deutschlands war nach der Sektion Rennsport ab 1957 der ADMV die dafür zuständige Motorsportorganisation.
 
Zur Beachtung:
1933 wurden die bestehenden Motorsportorganisationen in Deutschland politisch bedingt aufgelöst bzw. zwangsfusioniert.
 
(kursiv: Motorsportverbände in der im September 1949 gegründeten BRD)

Der Motorsport hat nach 1945 seinen Beginn 1947; 10 Jahre später wird der ADMV gegründet. Aus diesem Grund beginnt die Zeitschiene 1947. Sie erhebt nicht den Anspruch der Vollständigkeit, soll jedoch wesentliche Entwicklungen und Ereignisse sichtbar machen sowie die Lebendigkeit des ADMV samt seiner Vereine für immer festhalten.

1962

Konrad Klar fährt in Berlin-Grünau Weltrekord mit einem Sportboot E01 (Wartburgmotor)
Erste nationale Speedwaymeisterschaft
 
Deutsche Meisterschaften der DDR im Speedway; Skikjöring wird gefahren; 1. Rallye Wismut mit Start/Ziel in Karl-Marx-Stadt (heute wieder Chemnitz); 1. Zschorlauer Dreieck-Rennen; Konrad Klar und Hans Schulz werden Europameister im Motorbootrennsport

1960

Gründung der Sportabteilung im Automobilwerk Zwickau
1. Frohberger Dreieckrennen
Horts Fügner erhält als erster Motorsportler den Staatstitel „Meister des Sports“;  Deutsche Meisterschaften der DDR im Wasserski; 1. Motocross-EM auf der „Alten Warth“; 1. Verbandstag in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz)

1958

Horst Fügner/Karl-Marx-Stadt (heute wieder Chemnitz) wird auf einer MZ Vizeweltmeister im Motorradrennspor
Herbert Leide wird Europameister im Motorbootrennsport.
1. "Ostseepokal" im Speedway
Bildung der Sportabteilung Eisenach
Eröffnung der Stralsunder Speedway-Bahn „Paul Greifzu“
Erste Rallye-Trabanten aus Zwickau im Einsatz

Deutsche Meisterschaften der DDR im Automobilrallyesport; Herbert Leide und Raymond Kappner werden Europameister im Motorbootrennsport; Abschluss einer Vereinbarung zwischen der Gesellschaft für Sport und Technik (GST) und ADMV zur Teilnahme am Motorsport

1956

Auflösung des Rennkollektivs in Eisenach
10. Rennen auf der "Halle-Saale-Schleife"
Deutsche Meisterschaften der DDR im Motocross; Beginn des Speedwaysports; 1. Motocross auf der neuen Rennstrecke „Alte Warth“ bei Gumpelstadt; 1.Motorbootrennsport-EM in Berlin-Grünau

1954

Gründung der Eisenacher Rallyesportgruppe im Rennkollektiv DAMW
1. Bautzener Autobahnringrennen
 
Unfall auf der „Bernauer Schleife“, bei dem die Rennleitungsmitglieder Schütte/Wünsche/Freytag tödlich verletzt werden, in den beiden Folgejahren keine Rennen

1961

Erster WM-Lauf auf dem "Sachsenring"
1. Pneumant-Rallye mit Start/Ziel in Berlin
Die Disziplinen K-Wagensport (Kartsport) und Oldtimersport kommen in den ADMV-Kalender. 1. Lückendorfer Bergrennen
Ausschreibung einer Touristikmeisterschaft.
 
1. WM-Lauf im Motorradrennsport auf dem „Sachsenring“; Ausschreibung der Touristikmeisterschaft der DDR, ab 1973 als Orientierungssport; Deutsche Meisterschaften der DDR im Trial und Turniersport; 1. Lückendorfer Bergrennen (bei Zittau) der Nachkriegszeit; Günter Seidel und und Konrad Klar werden Europameister im Motorbootrennsport.

1959

Die Sportarten Motoball, Motorradrallyesport und Motorradturniersport werden eingeführt.
1. Neubrandenburger Speedway im Günter-Harder-Stadion; Wolfgang Elsner wird Europameister im Motorbootrennsport, Vereinbarungen mit den Armee- und Polizeisportvereinigungen sowie der GST zur gleichberechtigten Einbindung in den Motorsport (und Clubarbeit)

1957

2. Juni: Gründung des ADMV in der Berliner „Singakademie“, das Generalsekretariat (später Hauptgeschäftsstelle) zieht in die Charlottenstraße in Mitte und verbleibt dort bis 1995, danach Umzug nach Berlin-Köpenick
Aufnahme des ADMV in FIA und FIM im Oktober und UIM im November
Raymund Kappner wird Europameister im Motorbootrennsport/OJ (erster EM-Titel für ADMV)
Beginn der gemeinsamen Entwicklung von Formel-Junior-Rennwagen durch Industrie und ADMV
Trial, Automobilturniersport und Wasserski werden zugelassen.
Gründung der Bezirksorganisationen Karl-Marx-Stadt, Gera, Neubrandenburg, Schwerin und Halle/Saale
 
1. Rallye Lutherstadt Wittenberg; 1. Acht-Berge-Rallye Erzgebirge (Zwickau); 1. Trial in Berlin-Rummelsburg; 1. Motocross im „Ring am Rugard“ (Rügen); 1. Motocross im Magdeburger Stadtpark; Beginn des Automobilturniersports im ADMV; Wismut Aue und Grimma werden die ersten Ortsclubs im ADMV; Aufnahme des ADMV in die FIA und FIM, danach UIM; Auflösung des Rennsportkollektivs in Eisenach und Bildung einer Sportabteilung

1955

Erstmaliger Einsatz des "Wartburg 311" zur Rallye in Eisenach
1. Motocross der DDR in Wismar und auf den Rummelsburger Trümmerbergen in Berlin

1953

Verlegung des Rennkollektivs aus Berlin-Johannisthal nach Eisenach in das Automobilwerk; 1. Leistungsprüfungsfahrt um den Berliner Müggelturm mit Teilnehmern aus beiden Teilen Berlins; Bildung der Arbeitsgruppe „Zusammenarbeit im Sport in beiden Teilen Deutschlands“ in Berlin, Verhandlungen bis 1957, dann Ende der Zusammenarbeit; Bildung der Motorrad-Sportabteilungen in Suhl und Zschopau