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Skoda Superb | Drucken |

Skoda-Flaggschiff mit markanter Front

 

Vor fast genau vier Jahren begann Skoda, mit dem Superb auch in die obere Mittelklasse aufzubrechen und damit an die Tradition der repräsentativen großen Limousinen der 1920er und 1930er Jahre anzuknüpfen. Was vielleicht nicht jeder weiß: Schon 1925 fuhr der Präsident der damaligen tschechischen Republik mit einer solchen Luxuslimousine, die durch einen Sechszylinder-Motor angetrieben wurde! Tradition ist auch der Name: Einen Superb gab es schon einmal – er wurde 1934 der Öffentlichkeit vorgestellt, sogar mit einem 4,0-Liter-Achtzylinder ausgestattet und bis 1947 produziert. 

skoda_superbSkoda hat den Superb nun für dieses Jahr in einigen Details überarbeitet. Die Silhouette bleibt aber klassisch - ohne modischen
Schnickschnack, ohne ungewöhnliche Details, mit klaren Linien. Konservativ eben, wie man das von einem solchen Fahrzeug immer noch erwartet. Ein markanterer bulliger Kühlergrill mit breitem Chromband und dem geflügelten Pfeil dominiert jetzt neben den Klarglasscheinwerfern und dem kräftigen Stoßfänger das eigenständige Gesicht des Fahrzeugs. Die Heckleuchten sind modifiziert. Ab sofort sind die Blinker in die Außenspiegel integriert. Im Innenraum gefällt das Fahrzeug mit neuen gediegenen Materialien in akkurater Verarbeitung.
Die Sitze blieben bis auf die Bezüge unangetastet - sie sind großzügig bemessen, bequem und bieten einen ordentlichen Seitenhalt. Der Superb verfügt über mehr Platz im Innenraum als der Passat - vor allem im Fond ist man überrascht über die großzügige Kniefreiheit.

Als Motoren stehen für den Fronttriebler nach wie vor drei Benziner und drei Diesel mit Leistungen zwischen 74 kW/100 PS bis 142 kW/193 PS zur Wahl. Gebremst wird mit vier Scheiben, unterstützt vom ABS. Außerdem sind schon für das Basismodell vier Airbags, das elektronische Fahrstabilitätsprogramm ESP, die Klimaanlage mit Luftausströmern auch im Fondbereich, elektrische Fensterheber und Außenspiegel und die Zentralverriegelung ab Werk an Bord.

Kundenwünsche waren nach Informationen des Herstellers für die Neugestaltung der Ausstattungsversionen ausschlaggebend. So wird die bislang ab 21.500 Euro angebotene Basisausstattung aus dem Programm genommen. Die Preisliste beginnt nun bei 21.990 Euro für den 2,0-Liter-Benziner in der höheren Ausstattungsvariante „Classic". Neu auf der Optionsliste steht unter anderem ein DVD-Player mit ausklappbarem Bildschirm für die Fondpassagiere.

 

Eva-Maria Becker