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Scoda Octavia Scout | Drucken |

Skoda - Bestseller als Crossover-Kombi

 

Der Octavia schreibt seit Jahren eine Erfolgsgeschichte – jetzt bietet Skoda die Kombi-Version auch im Offroad-Style an. „Scout“ nennt sich der Crossover-Kombi, der auf dem Allradler aufbaut. Dessen Technik wurde unverändert übernommen. Neu ist die Prise Gelände, die durch optische Veränderungen erreicht wurde. 

 

skoda_oktaviaGegenüber dem bereits bekannten 4x4-Kombi kostet der Scout in der entsprechenden Ausstattung mit Preisen ab 26.590 Euro nicht wesentlich mehr. Dafür bekommt man ein um 17 Millimeter auf nun 18 Zentimeter höher gelegtes Fahrwerk - das ist die größte Bodenfreiheit, die Skoda jemals zu bieten hatte. Der Scout ist zudem etwas länger, breiter und höher als der „normale" 4x4-Kombi.
Zudem wird er mit besonderen Stoßfängern ausgerüstet, die grau sind statt in Wagenfarbe lackiert und die vorn und hinten einen markanten Unterfahrschutz umschließen. Schwarze Schwellerleisten lassen die Radkästen größer erscheinen und spannen sich über die 225er Reifen auf den exklusiven 17-Zöllern. Eine schwarze Dachreling und ein poliertes Auspuffendrohr aus Edelstahl runden das Bild ab. Innen finden sich besondere Polsterstoffe, eine Alu-Pedalerie, polierte Einstiegsleisten und ein Haltegriff für den Beifahrer am Armaturenbrett.

Zwei Antriebsversionen stehen zur Wahl: der 2,0-Liter-FSI-Benziner, der 110 kW/150 PS leistet, und der 103 kW/140 PS starke 2,0-Liter-Turbodiesel; beide Motoren sind mit Sechsgang-Handschaltern kombiniert. In punkto Pferdestärken unterscheiden sich die beiden Versionen kaum, wohl aber in Sachen Anzug und Durchzug. Da hat der Diesel eindeutig die Nase vorn - kein Wunder: Mit dem maximalen Drehmoment von 320 Nm ab 1750 U/min kann der Benziner (200 Nm ab 3500 U/min) einfach nicht mithalten und verbraucht zudem mit 8,7 Litern über zwei Liter mehr als der Diesel.

Auf ersten Probe-Kilometern über Geröll und Schlamm kann man bald beurteilen, ob der Scout nur eine Mogelpackung oder ein echter Geländefreak ist. Zwar mussten auf dem Rundkurs durch alpines Skigebiet, der bei der letzten Winter-Olympiade von den Biathleten unter die Bretter genommen wurde, keine Grenzgänge unternommen werden. Aber eine tief ausgefahrene Schlammpiste mit nicht unerheblichen Steigungen und Abhängen hätte wohl so manches andere Fahrzeug in seinen Fängen gehalten. Der Scout kann jedenfalls mehr, als man ihm eigentlich zutraut.           

 

Eva-Maria Becker