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| Mitsubishi Lancer EVOLUTION IX | | Drucken | |
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Neunte Auflage des Supersportlers und Technologieträgers -
Die Evolution nimmt ihren Fortgang – Anfang November 2005 erlebte die neunte Auflage der Hochleistungslimousine Lancer EVOLUTION ihr Marktdebüt bei den deutschen Mitsubishi-Händlern.
Für eine optimale Umsetzung der Antriebsleistung sorgt das von Mitsubishi entwickelte Allradsystem „AWC" (All Wheel Control) mit elektrohydraulisch gesteuertem Mittendifferenzial („ACD" = Active Center Differential) und ebenfalls elektrohydraulischem Hinterachsdifferenzial („Super AYC" = Active Yaw Control). An der Vorderachse kommt ein mechanisches Torsen-Sperrdifferenzial zum Einsatz.
Nähert sich der Lancer EVOLUTION IX dem Kurvenaus-gang, erhöht sich die Sperrwirkung des Mittendifferenzials in Abhängigkeit von der Beschleu-nigung wieder. Der größere Teil des Antriebsmomentes wird nun dem kurvenäußeren Rad zugeschlagen, der daraus resultierende Drehimpuls um die Hochachse reduziert die Untersteuerneigung beim Herausbeschleunigen und sorgt für weitgehend neutrales Kurvenverhalten. Das aktive Mittendifferenzial moduliert die im Normalfall symmetrische Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse. Über einen Schalter im Cockpit kann der Fahrer drei Basiskennfelder für unterschiedliche Fahrbahnbeläge vorwählen. Im Asphalt-Modus („Tarmac“) sind die ACD-Steuerprogramme des Mittendifferenzials für maximales Tempo auf trockenem Untergrund eingestellt, im Schotter-Modus („Gravel“) auf optimale Balance zwischen Antriebs- und Lenktraktion und im Schnee-Modus („Snow“) auf bestmögliche Fahrstabilität. Die erforderlichen Informationen für eine derart differenzierte Fahrdynamikregelung liefert eine aufwändige Sensorik. Messfühler für Raddrehzahlen, Drosselklappenstellung, Lenkwinkel, Giermoment sowie Längs- und Querbeschleunigung erfassen präzise den momentanen Fahrzustand, der dann vom elektronischen AWC-Regelsystem in situationsgerechte Steuereingriffe in das Antriebssystem umgesetzt wird.
Der konsequente Einsatz von Aluminium bei der Karosserie und ein Heckflügel aus Kohlefaser-Werkstoff (Bestandteil des optionalen Sport Paketes) tragen zudem maßgeblich zur Gewichtsersparnis und zum ausgeprägt agilen Handling des japanischen Supersportlers bei. Darüber hinaus sorgt die Verwendung dieser Hightech-Materialien für eine signifikante Erhöhung der Gesamtsteifigkeit. Optisch ist der Lancer EVOLUTION IX an einer gegenüber dem Vorgänger modifizierten Front mit neuem Stoßfänger zu erkennen, während in der ebenfalls veränderten Rückansicht die neu gestaltete Heckschürze mit integriertem Diffusor auffällt. Die sportliche Innenausstattung verfügt über Wertmerkmale wie Recaro-Sportsitze mit Alcantara-Leder-Bezügen, ein Dreispeichen-Lederlenkrad von Momo, eine Aluminium-Sportpedalerie, eine Instrumententafel sowie Scheibenheber-Verkleidungen in Karbon-Optik, eine Schaltkulisse und eine Audio-Blende im Titan-Look. Fotos und
Text: Mitsubishi Motors Deutschland |








Als Antrieb des Lancer EVOLUTION IX kommt die jüngste Ausbaustufe eines Vierzylinder-Turbomotors mit variabler Ventilsteuerung („MIVEC") und einem eigens dafür entwickelten Sechsgang-Schaltgetriebe zum Einsatz. Der Motor entwickelt eine Leistung von 206 kW/280 PS, die den Lancer EVOLUTION IX in 5,7 Sekunden auf Tempo 100 km/h und eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h beschleunigt. Zugleich unterstreichen eine gegenüber dem Vorgänger Lancer Evolution VIII rund dreiprozentige Verbrauchsreduzierung und der Abgasstatus „Euro 4" die Effizienz des Zweiliter-Triebwerks.