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Kia Carnival | Drucken |

- überzeugt auch im Crashtest 

 

 Den Carnival hat Kia nach einer Laufzeit von fünf Jahren nun gründlich überholt. Dabei wurde er auf kompaktere Außenmaße gebracht, ohne den Innenraum wesentlich zu verkleinern. 4,81 Meter ist er lang, und auf dieser Länge verteilen sich drei Sitzreihen. Die sieben Einzelsitze sind nun in einer 2+3+2-Formation positioniert.

 

Der Radstand on fast drei Metern garantiert, dass sogar die Hinterbänkler in der dritten Reihe einigermaßen bequem reisen können.

kia_k   Auf Wunsch ist das Fahrzeug auch mit elektrischen Schiebetüren zu bekommen - keine schlechte Idee angesichts vieler schmaler Parklücken. Sind nicht alle Plätze im Carnival besetzt, bietet er üppige

Gepäckraumverhältnisse. Das maximale Ladevolumen beträgt 3050 Liter - das ist ein Spitzenwert im Segment der großen Vans. Ein Wermutstropfen: Die Sitze können nicht einfach weggeklappt, sondern müssen ausgebaut werden. Und jeder von ihnen wiegt 26 Kilogramm.

Ein starker Dieselmotor unter der Haube sorgt für einen deutlich kraftvolleren Auftritt der Großraumlimousine. Der 2,9-Liter-Selbstzünder leistet 136 kW/185 PS - damit ist er stark genug, um eine Spitze von knapp 200 km/h zu erreichen. Auch bei voller Belastung zieht er kräftig durch und macht seine Sache ruhig und gelassen. Genügsam ist sein Verbrauch: Nur 7,8 Liter werden im Schnitt auf 100 Kilometer benötigt. Allerdings ist der Partikelfilter extra zu bezahlen und schlägt mit 550 Euro zu Buche - bei einem Grundpreis von 27.490 Euro, die für den Diesel-Carnival hinzulegen sind. Ein fast gleich starker V6-Benziner ist die Alternative, die aber teurer, viel durstiger und sogar etwas langsamer ist.

Deutlich mehr Aufmerksamkeit wurde der Sicherheit des großen Fahrzeugs geschenkt. So konnte es im Crashtest des amerikanischen Transportministeriums die höchste Benotung - das sind fünf Sterne - erzielen. Sowohl beim Frontal als auch beim Seitenaufprall erfüllte der Van die strengen Maßstäbe. Zudem wurde die Serien-Sicherheitsausstattung verbessert: ein ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung, das elektronische Stabilitätsprogramm ESP mit Traktionskontrolle, sechs Airbags - Front- und Seitenairbags vorn, durchgehende Kopfairbags vorn und hinten - sowie aktive Kopfstützen und Gurtstraffer vorn sind in jedem Carnival an Bord. Eva-Maria Beck